Katzengenetik

 

 

 

 

 

Ratgeber für Züchter von Rassekatzen und Katzenliebhaber

von Birgitta Kuhlmey, Allbreed-Richterin für Rassekatzen (a.D.) 

auf internationalen Katzenausstellungen.

 

Katzengenetik, Vererbung der Fellfarben und Fellmuster bei Katzen, Bild: © Erica Guilane-Nachez - Fotolia.com

 

       Vererbung

der

Fellfarben

und

Fellmuster

bei

Katzen

 

Leseprobe aus dem Buch:

 

Katzengenetik - Vererbung der Fellfarben und Fellmuster bei Katzen

 

Vor vielen tausend Jahren gab die getigerte Katze ihr wildes Leben in den Steppen Ägyptens auf und wurde eine zahme Mäusefängerin. Unter der Obhut des Menschen gelang es ihr, neue Fellfarben und -muster zu entwickeln.

Schwarz war langen Zeit vor beginn unserer heutigen Zeitrechnung die erste "neue" Farbe, die durch Mutation eines einzigen Gens entstanden ist. (Eine Mutation ist eine Veränderung der genetischen Information)

Andere Farben wie Schwarz-Weiß, Rot, Schildpatt, Schildpatt-Weiß, Blau, Weiß, die Siam- und Burmazeichnungen sowie das Blotched-Muster folgten. Aber zu welchen Zeitpunkten diese neuen, vom Wildtyp abweichenden Farben und Muster erstmals aufgetreten sind, läßt sich heute nicht mehr genau feststellen.

 

Durch die organisierte Rassekatzenzucht, die vor etwa 120 Jahren begann, wurde die Farbenvielfalt der Katzen fast unüberschaubar. Dabei werden im Prinzip alle Farben und Muster nur durch etwa ein Dutzend Hauptgene und deren Mutanten hervorgerufen.

 

Die meisten Eigenschaften einer Katze wie beispielsweise der Körperbau, die Funktion der inneren Organe, das Wesen, die Fruchtbarkeit, die Resistenz gegenüber Krankheiten usw. folgen einem polygenen (poly = viel) Erbmuster.

Polygen heißt, dass an der Ausbildung eines Merkmals oder einer Eigenschaft viele Gene bzw. Gengruppen beteiligt sind.

Fellfarben und -muster werden jedoch in erster Linie monogen, durch Hauptgene, bestimmt.

Einige werden zudem durch Polygene mehr oder weniger stark modifiziert.

Mit dieser polygenetischen Vererbung umgehen zu können, sie gezielt anwenden zu können, damit das äußere Erscheinungsbild der Katze ihrem - vom Menschen kreierten - Rassestandard möglichst nahe kommt, ist das Geheimnis erfolgreicher Rassekatzenzucht.

 

 

Dieses Buch ist zur Zeit noch nicht fertiggestellt.

 

Informieren Sie sich über

Fellfarben wie Chocolate, Cinnamon und Amber,

Farbvartietäten wie Agouti, Burma und Siam und die

Farbverdünnung Dilution.

Katzen - cats - katten - gatos

Miezi, Foto: Birgitta Kuhlmey
Miezi, non Agouti, Dezember 2013

 

Ich liebe alle Katzen.

Straßenkatzen- Tierheimkatzen - Rassekatzen

Für mich sind alle Katzen gleich.

 

 

Katzenzucht: Ethik oder Kommerz?

Birgitta Kuhlmey, Foto (c) Birgitta Kuhlmey, Katzenzucht: Ethik oder Kommerz?
Birgitta Kuhlmey, Foto aus den 90er Jahren

Wenn ein genetischer Defekt bei Katzen ein Rassemerkmal darstellt, sollte ein Katzenzüchter dieses Merkmal kritisch betrachten.

 

Ist dieses Rassemerkmal zum Wohl der Katze?

 

Diese Entscheidung muss jeder Katzenzüchter für sich selbst entscheiden.

 

RASSEKATZENZUCHT -

das ist oftmals eine Entscheidung zwischen Ethik und Kommerz.

 

 

 

Viele Katzenzüchter haben Webseiten, um ihre Hobbyzucht dem Rest der Welt zu zeigen.

Fast alle Katzenzüchter schreiben auf ihren Webseiten, dass es sich um eine Hobbyzucht handelt, mit dem sie kein Geld vedienen können.

Ich glaube, die meisten Katzenzüchter haben recht.

 

Die Rassekatzenzucht ist ein teueres Hobby.

 

Katzen zu halten, die keinem Rassestandard entsprechen, ist wahrscheinlich noch teuerer. Das ist meine Erfahrung.

 

Ich füttere arme Straßenkatzen und ich weiß, wie viel Geld die Ernährung kostet.

Sind Straßenkatzen weniger wertvoll als Rassekatzen?

 

Was meinen Sie?

Miezie (Dezember 2013), meine spanische Straßenkatze. Eines Tages stand sie wie ein Skelett vor meiner Haustüre.
Miezi (non Agouti, Dezember 2013), meine spanische Straßenkatze. Eines Tages stand sie abgemagert wie ein Skelett vor meiner Haustüre.

 

 Das ist Miezi - mein Gold-Schatz ...

Hauskatze - red-tabby-mackerel, Foto: Birgitta Kuhlmey

Regeln der Katzengenetik

Benutzen Sie die benutzerdefinierte Suchmaschine, um gezielt Einzelheiten innerhalb dieser Websites zu finden.

Hier geht es jetzt um Rassekatzen.
Aber die Genetik ist für alle Katzen gleich.

 

 

 

 

Katzen mit rezessiven Farben (Blue, Lilac, Fawn, Cream) können keine Kitten mit dominanten Farben (Black, Chocolate, Cinnamon, Red) bekommen.


 

Eine Katze mit Pointzeichnung (Maskenzeichnung) kann nur Kitten mit Pointzeichnung bekommen, wenn der Partner mindestens ein Gen für Pointzeichnung trägt.


 

 

 

 

Silver-Shaded Katzen und Smoke-Katzen müssen mindestens ein silbernes Elternteil (mit Inhibitor-Gen) haben.


 

 

 

Zwei silver-shaded Katzen können smoke Kitten bekommen.

Zwei smoke Katzen können keine silver-shaded Katzen bekommen.


 

 

 

 

Weiße Katzen (mit W-Gen) haben mindestens ein weißes Elternteil

mit W-Gen

Bildquelle: fotolia.com

 

 

 

 

 

 

Zwei langhaarige Katzen können keine kurzhaarigen Katzen bekommen, aber zwei Kurzhaarkatzen können Langhaarkatzen bekommen.

Somali Cattery on Tiptoe

 

 

 

 

 

Kitten mit Weißscheckung haben immer einen Elternteil mit Weißscheckung (abgesehen von einigen Ausnahmen).


 

 

 

 

Jede Katze hat ein Tabby-Muster, das aber nur dann sichtbar wird, wenn die Katze mindestens ein Agouti-Gen hat.

Ausnahme: Katzen in Red oder Cream zeigen ihr Tabby-Muster immer ( mit oder ohne Agouti-Gen).

Bildquelle: fotolia.com

 

 

 

 

Weibliche rote bzw. red-tabby Katzen sind das Ergenis aus folgender Paarung: (weiterlesen ...)

 

   Katze       Kater   
red red
tortie red

 

 

 

Männliche rote bzw. red-tabby Katzen sind das Ergenis aus folgender Paarung: (weiterlesen ...)

 

   Katze       Kater   
red red
tortie red
tortie black
red black

 


 

 

Wer hätte das gedacht? Diese beiden Katzen sind Wurfgeschwister.

Weiterlesen ...

BKH, Wurfgeschwister, black smoke und seal silver tipped point, Foto: Frau Dr. Junker
BKH, Wurfgeschwister, black smoke (links) und seal silver tipped point (rechts) , Foto: Frau Dr. Junker
Bildquelle: Fotolia.com

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind Sie

ein Katzenzüchter

oder

ein Rassekatzenzüchter?

 

Woran erkennt man den Unterschied?


.... weiterlesen

BKH, silver shaded point, Foto: www.wicki-silvia.ch

 

 

 

Point, Silver und Wide Band:

Silver Shaded Point -

eine fast weiße Katze mit blauen Augen.

 

Eine Alternative zur Weißzucht? (weiterlesen ...)

Bildquelle: fotolia.com

 

 

Als ich meine Prüfungen zum Katzenrichter absolviert habe, war die Tätigkeit des Katzenrichtens noch eine ehrenamtliche Tätigkeit.

 

Meine Prüfungszeugnisse zum Katzen-Richter können Sie HIER einsehen.

 

 

Bevor man eine Prüfung zum Katzen-Richter absolvieren kann, muss man eine bestimmte Anzahl von Katzen-Richter-Schüler-Zertifikaten vorweisen können.

 

Hier können Sie Einsicht nehmen in die Katzen-Richter-Schüler-Zertifikate von Birgitta Kuhlmey.

Checkliste Katzenkauf, Bildquelle: fotolia.com

 

 

 

Bevor Sie eine Rassekatze kaufen,

sollten Sie sich gründlich informieren.

Lesen Sie die Checkliste-Katzenkauf.

Neue Homepage für Ihre Cattery?

BKH Pointkatzen, Foto: www.bkh-von-der-kampenwand.de
BKH Pointkatzen, Foto: www.bkh-von-der-kampenwand.de

Hätten Sie gerne eine individuelle Homepage für Ihre Cattery?

 

 

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für eine gratis Katzenhomepage für Sie erstellt.

 

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Nachdem Sie die Anmeldebox ausgefüllt haben,

erhalten Sie eine kostenlose Vorlage zur Gestaltung

der eigenen Katzen-Homepage.

 

Ob Sie die Homepage selbst erstellen möchten,

oder ob Sie Birgitta mit der Gestaltung der Homepage

beauftragen wollen, können Sie später entscheiden.

 

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Erst später treffen Sie Ihre Entscheidung:

Homepage selbst machen - oder - machen lassen.

 

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Homepage für Katzen, Katzenhomepage, Foto: S. Wicki, CH

 

 

Etwas zum Schmuzeln.

Oder: Kennen wir das nicht alle?

 

 

In der hiesigen Wochenzeitung (CBN, Nr. 1568 vom 03.01.2014) habe ich einen wunderschönen Artikel gefunden (leider fehlte der Name des Verfassers), den ich an Sie an dieser Stelle (in kursiver Schrift) weitergeben möchte.

 

Hunde haben Herrchen - Katzen haben Personal

 

Eins vorweg: Katzen fand ich schon immer ganz putzig. Allerdings konnte ich mich nie so richtig für sie erwäremen wie zum Beispiel meine Ex-Freundin, die ihre Katze meistens viel mehr betüddelte als mich. Das ging mir doch entschieden zu weit. Vor einigen Wochen zeigte mir eine Kollegin das Foto einer schwarzen Katze: "Wurde eingefangen, ist jetzt im Tierheim und soll morgen eingeschläfert werden, weil sie keiner haben will".

 

Irgendetwas regte sich in mir. "Kommt gar nicht in Frage", verkündete ich feierlich. "Die kann bei uns in der Siedlung leben. Ich stelle ihr einfach Futter und Wasser auf meine Terrasse und feddich!". So weit, so gut. Noch am Nachmittag befreite ich den vier Monate alten Kater aus den Fängen des Spritzenmeisters und hielt ihn in meinen eigenen. Ein wahrhaft katzenjammerhafter Anblick. Für sein Alter viel zu klein, dünn und dehydriert, struppiges Fell, tränende Augen, verschmiertes Näschen und alle 30 Sekunden ein "Hatschi". "Der Kleine ist sehr krank", urteilete die Tierärztin und jagte "meinem" Kater erst mal ein paar Spritzen in den Nacken - für rund 200 Euro. Das ging ja gut los. "Demnächst dann Impfungen und Kastration", rief mir die Frau noch hinterher.

 

Die Sache mit der Terrasse konnte ich nun natürlich abhaken - "Migo" (einen Namen sollte das Tier ursprünglich gar nicht bekommen) kam mit in meine Wohnung. Die nächsten zwei Wochen verbrachte ich damit, ihm eine ganze Palette von Medikamenten und spezielles Aufpäppelfutter zu verabreichen. Zwischendurch ertappte ich mich dabei, wie ich Kollegen jeden Pups im Leben meines neuen Freundes kommentierte. Migo gedieh prächtig. Mittlerweile ist er den Schnupfen los, frisst und trinkt gut, hat ein tadellos glattes Fell und springt und turnt durch die Wohnung, dass es eine Freude ist. Weihnachten dann der vorläufige Höhepunkt: Bei schlechtem Wetter lag ich mit einem Buch und einer Tasse Tee im Bett, Migo dicht an meiner Seite.

 

Etwas schwierig wurde es, als er "mitlesen" wollte und bei jedem Umblättern erstmal mit beiden  Pfoten die Seiten tracktierte. Irgendwann räumte ich das Feld, überließ Migo seinen Lieblingsplatz und zog aufs Sofa um. Aber nicht, ohne noch mal das Bett aufzuschütteln (der Kleine sollte es schließlich gemütlich haben) und den Futternapf mit Gambas und Lachspastete aufzufüllen - fürs weihnachtliche Abendessen. "Ein Kater, den ich vor ein paar Wochen noch nicht mal kannte, schläft jetzt in meinem Bett! Und ich liege hier auf dem Sofa, ist doch echt der Hammer", dachte ich, bevor ich die Lektüre wieder aufnahm. Katzenfachliteratur, versteht sich. Muss ich mir jetzt Gedanken machen? Ich schätze, meine Ex-Freundin wäre stolz auf mich. Wie in anderen Dingen,  hatte sie damals wohl auch in diesem Punkt recht: "Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal."

 

 

 

Ich bringe Ihre Katzen ins Internet.

Bildquelle: canstockphoto.com